Außenansicht auf die Industriebrache des Phoenix-West-Stahlwerks

Es gibt viele Gründe, der größten Stadt in Westfalen einen Besuch abzustatten, und nicht alle davon sind schwarzgelb und haben mit einem rollenden Ball zu tun. Dortmund hat auch eine sehr lange, wechselvolle und interessante Geschichte – und zwar gleich in mehrerlei Hinsicht. Wenn du nach Dortmund kommst und dich ein wenig für Industrie- und Wirtschafts-Geschichte erwärmen kannst, solltest du unbedingt Bekanntschaft mit dem „Dortmunder Dreiklang“ machen. Dieser hat recht wenig mit Musik, dafür aber viel mit harter Arbeit und identitätsstiftenden Unternehmen zu tun. Es geht um Kohle, Stahl und Bier – und am Ende gibt es noch einen Bonustipp.

Kurzüberblick: Die Geschichte der Stadt Dortmund

Vor dem Aufschwung stand der Niedergang. Im Mittelalter hatte sich Dortmund – oder Düörpm, wie die Stadt im westfälischen Idiom damals noch hieß – zu einer bedeutenden Handelsstadt entwickelt. Die Karolinger, vielleicht sogar Karl der Große selbst, gründete die Stadt vermutlich im 9. Jahrhundert. Die Karolinger gründeten in dieser Zeit eine Reihe von Kaiserpfalzen entlang des Hellwegs, der eine der bedeutendsten Handelsrouten Europas darstellte. Eine davon war Dortmund. Ihre exponierte Lage am Hellweg bescherte der Stadt nicht nur Prestige, sondern auch großen Reichtum. Im Mittelalter war sie freie Reichsstadt und Mitglied der Hanse.

Der Dreißigjährige Krieg beschleunigte den schon vorher eingesetzten wirtschaftlichen Niedergang und so war es mit dem Dortmunder Reichtum erst einmal vorbei. Der Krieg und die damit einhergehenden verheerenden Pestwellen hatten die einst große Stadt, die im Mittelalter schon schätzungsweise 10.000 Einwohner zählte, entvölkert. Um das Jahr 1800 war Dortmund ein unbedeutendes westfälisches Ackerbürgerstädtchen mit etwa 4.500 Einwohnern. Zu dieser Zeit verlor sie auch ihren Status als freie Reichsstadt.

Blick auf die Reinoldikirche Dortmund mit Blumen im Vordergrund
Blick vom Alten Markt auf die Reinoldikirche – Wahrzeichen der mittelalterlichen Stadt-Vergangenheit. Foto: Pixabay

Vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriemetropole

Dann kam die Industrialisierung und mit ihr die zweite Geburtsstunde der Stadt Dortmund und eine Wendung in ihrer Geschichte. Ihre reichen Steinkohlevorkommen machten die Stadt plötzlich wieder zu einem interessanten Wirtschaftsstandort und zu einem Zentrum der Schwerindustrie. Dortmund wurde an neugebaute Köln-Mindener Eisenbahnstrecke angeschlossen. Kohleförderung und Stahlverarbeitung sorgten für den wirtschaftlichen Aufschwung, die Bevölkerungszahl stieg rasant an. 1890 zählte die Stadt schon 90.000 Einwohner, im Jahr 1904 knackte sie die 100.000er-Marke und wurde zur Großstadt.

Kohle und Stahl blieben bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die bedeutendsten Wirtschaftszweige der Stadt. Sie wirken bis heute identitätsstiftend für die Dortmunder Bevölkerung. Obwohl die letzte Dortmunder Zeche schon 1987 geschlossen wurde und auch die Stahlindustrie in den 1990er Jahren größtenteils an Bedeutung verlor, versteht man sich trotz des Strukturwandels immer noch als „Malocherstadt“. „Harte Arbeit“ ist bis heute ein Qualitätsmerkmal und jemand, der sich „den Arsch aufreißt“, wie es im schönen bildhaften Ruhrpott-Jargon heißt, kann eigentlich schon mal kein schlechter Mensch sein. Und das Bier? Zu Spitzenzeiten gab es in Dortmund angeblich über 100 Brauereien. Wer hart arbeitet, hat bekanntlich Durst. Und dieser lässt sich vorzüglich mit einem kühlen Dortmunder Bier löschen.

Du willst die Geschichte von Dortmund und den Dortmunder Dreiklang hautnah erleben? Hier gibt es jetzt für jeden von ihnen zwei Tipps: jeweils ein Museum und ein Denkmal.

Der erste Klang: Kohle

Das Museum: LWL-Museum Zeche Zollern

Die Zeche Zollern im Stadtteil Bövinghausen wird auch als „Schloss der Arbeit“ bezeichnet. Sie gilt als eine der schönsten Zechen des Ruhrgebiets. Während bei den meisten gebürtigen Ruhrpöttlern der Anblick eines Förderturms (korrekte Bezeichnung: Fördergerüst) schon reicht, um das Herz höher schlagen zu lassen, wird die Zeche Zollern auch für auswärtige Besucher ein Highlight sein. Sie ist im Jugendstil errichtet, eine „Ikone aus Stahl und Glas“, wie es auf der Website des Landschaftsverbandes Lippe-Westfalen (LWL) heißt. Das buntverglaste Jugendstilportal ist schon ein Highlight für sich.

Im Innern bietet das LWL-Museum Zeche Zollern eine umfangreiche und sehr interessante Dauerausstellung über die schwere und gefährliche Arbeit unter Tage. Aber auch das Alltagsleben der Bergleute mit all seinen Facetten, von Bergmannschören bis Zechenkolonien wird thematisiert. Auf dem Werkgelände kann man neben dem prunkvollen Verwaltungsgebäude auch die beeindruckende Maschinenhalle besichtigen und das Fördergerüst besteigen. Im Anschluss an den Museumsbesuch bietet sich noch ein kleiner Spaziergang durch die umliegende Kolonie Landwehr an. Dies ist die zur Zeche gehörige Siedlung mit den typischen Zechenhäusern im Jugendstil.

Website LWL-Museum Zeche Zollern

Das Denkmal: Kokerei Hansa

Die Kokerei Hansa im Stadtteil Huckarde wurde im Jahr 1928 als Großkokerei in Betrieb genommen. Hier wurde die in den Dortmunder Zechen geförderte Kohle zu Koks veredelt, also zu dem Endprodukt, das dann zum Heizen und Verfeuern in der Industrie genutzt wurde. Denn die rohe Kohle enthielt noch viel Gestein und andere Partikel und war somit zum Verheizen und vor allem für energieintensive Produktionsketten wie die Stahlherstellung nicht gut geeignet.

Heute kann man das weitläufige Gelände mit seinen riesigen rostigen Maschinen, der riesigen Kohlenrutsche und den hohen Türmen besichtigen und die Produktionsabläufe sowie die Arbeitsbedingungen kennenlernen. Dabei erobert sich auch die Natur das stillgelegte Industriegelände immer mehr zurück, eine Vielfalt von Pflanzen wächst in den rostigen Überresten. Das beeindruckende Denkmal eines vergangenen Zeitalters und Zeugnis der Geschichte von Dortmund.

Website Kokerei Hansa

Der zweite Klang: Stahl

Das Museum: Hoesch-Museum

Die Geschichte Dortmunds ist untrennbar verknüpft mit der Stahlproduktion. Auf dem Gelände der früheren Westfalenhütte in der Dortmunder Nordstadt liegt das Hoesch-Museum. Die Hoesch AG war ein bedeutendes Dortmunder Stahl- und Montanunternehmen und lange Zeit einer der größten Arbeitgeber in Dortmund. Die Firmenzugehörigkeit war identitätsstiftend für die Beschäftigten. „Hoeschianer“ blieb man sein Leben lang, auch wenn man schon längst im Ruhestand war. Dabei war die Arbeit im Stahlwerk nicht weniger hart und gefährlich als die Arbeit unter Tage. Stahlkochen ist kein Tag am Strand, das wird auch im Hoesch-Museum ganz deutlich.

Hier werden im ehemaligen Portierhaus der Westfalenhütte Exponate aus 160 Jahren Dortmunder Stahlgeschichte ausgestellt. Auch die lange Unternehmensgeschichte wird hier thematisiert. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit ehemaligen Beschäftigten entstanden. Einige von ihnen arbeiten auch heute ehrenamtlich im Museum und erzählen gerne interessierten Besuchern von der Arbeit bei Hoesch. Der Eintritt ins Museum ist frei. Führungen kosten ein paar Euro und lohnen sich mit Sicherheit, wenn man noch nicht so firm in der Geschichte Dortmunds und seiner Stahlindustrie ist.

Website Hoesch-Museum

Das Denkmal: Das Hochofenwerk Phoenix-West

Der Stadtteil Hörde im Dortmunder Süden war lange Zeit geprägt von der Stahlindustrie und den Hochöfen der Firma Hoesch, in denen der Stahl produziert wurde. Bis zur Eingemeindung 1927 war Hörde sogar eine eigene Stadt, die rund um die Hochöfen aus dem Boden gewachsen war. Ich bin gebürtige Dortmunderin und kenne noch die Zeiten, als das Werk noch in Betrieb war. Wenn spätabends in Hörde der Stahlabstich gemacht wurde, leuchtete der Nachthimmel über Dortmund glutrot. „Die Engel backen Plätzchen“, erzählte man uns Kindern dann immer.

Blick auf das Gerüst des Hochofenwerks Phoenix-West in Dortmund
Stichwort: Dortmund Geschichte
Phoenix-West vorm Abendhimmel – heutzutage leuchtet hier nur noch das Abendrot, nicht mehr der Stahlabstich.

Das Hochofenwerk Phoenix-West mit dem markanten Hoesch-Gasometer ist heute ein frei zugängliches Industrie-Denkmal, das vor einigen Jahren zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet wurde. Die alten Anlagen vermitteln einen Eindruck von der Größe und Gewaltigkeit der Anlagen. Wer sich traut, kann auf dem Skywalk die Anlage in schwindelerregender Höhe erkunden. Übrigens gab es neben Phoenix-West auch Phoenix-Ost, nur ein paar Hundert Meter entfernt. Auf seinem Gelände befindet sich heute ein künstlich angelegter See, der Phoenix-See, ein Naherholungsgebiet, gesäumt von Neubauten und Gastronomie. Das Stahlwerk selbst wurde nach dem Niedergang der Dortmunder Stahlindustrie in den 1990ern von einem chinesischen Unternehmen gekauft, komplett in seine Einzelteile zerlegt und in China wieder aufgebaut.

Website von Visit Dortmund

Der dritte Klang: Bier

Das Museum: Brauerei-Museum

Dortmund hat eine lange Tradition im Bierbrauen. Schon im 13. Jahrhundert erhielt die Stadt das Braurecht, zeitweilig soll es im ganzen Stadtgebiet um die 100 kleine und größere Brauereien gegeben haben. Dortmunder Bier wurde zunächst in die Nachbarländer und dann in die ganze Welt exportiert. Sogar ein eigener Biertyp wurde in Dortmund kreiert, das Export, das sich bis heute in der Stadt großer Beliebtheit erfreut. All das und noch viel mehr über die Geschichte des Brauwesens in Dortmund lernt man im kleinen, aber feinen Brauerei-Museum in der Dortmunder Nordstadt.

Blick von außen auf das farbig beleuchtete Sudhaus
Stichwort: Dortmund Geschichte
Historisches Sudhaus. Copyright: Brauerei-Museum, Jan Heinze

Hier befindet sich auch die letzte Dortmunder Großbrauerei, die heute zum Dr.-Oetker-Konzern gehört. Das Museum konzentriert sich vor allem auf die Blütezeit der Dortmunder Brauereien ab den 1950er Jahren. Hier gibt es alte Braukessel und viele andere spannende Exponate rund ums Bierbrauen zu bestaunen. Der Eintritt ist wie bei allen städtischen Dortmunder Museen frei, es lohnt sich aber, die paar Euro für eine Führung zu investieren.

Übrigens: Wenn du Bier magst und mal ein wirklich feines Dortmunder Gebräu kosten möchtest, dann besuch doch anschließend mal das Wenkers am Alten Markt im Herzen der Innenstadt und bestelle dort ein „Urtrüb“. Gern geschehen.

Website Brauerei-Museum

Ein alter roter Brauerei-LKW der Dortmunder Union-Brauerei von 1922
Stichwort: Dortmund Geschichte
Ein historischer Bier-Transporter von 1922 – nur eines von vielen interessanten Exponaten im Brauerei-Museum. Copyright: Brauerei-Museum, Rasche

Das Denkmal: Das Dortmunder U

Wenn du mit dem Zug nach Dortmund anreist, ist das Dortmunder U wahrscheinlich das erste, das du sehen wirst, wenn du das Bahnhofsgebäude verlässt. Der markante rötliche Turm mit dem großen goldenen U auf dem Dach ist eine Landmarke und für jeden Dortmunder das Signal „Ich bin zuhause“. Der U-Turm, wie er in Dortmund auch genannt wird, wurde in den späten 1920er Jahren als Gär- und Lagerhaus der Dortmunder Union-Brauerei errichtet. Das markante goldene U auf dem Dach kam erst 1968 dazu.

Nachdem das Gebäude lange leer gestanden hatte, erwarb die Stadt das Gebäude im Jahr 2007 und wandelte es zu einem Zentrum für Kunst und Kreativität um. Es beherbergt heute u. a. Kunstmuseen, Ausstellungen ein Zentrum für kulturelle Bildung und auch ein Kunstinstitut der Fachhochschule Dortmund. Die Videoinstallation auf dem Dach stammt vom Dortmunder Regisseur Adolf Winkelmann. An Heimspieltagen des BVB zeigt die Installation schwarz-gelbe Kicker-Figuren.

Außenansicht des Dortmunder U - ein rotes Backsteingebäude mit einem großen goldenen U auf dem Dach
Stichwort: Dortmund Geschichte
Dieser ehemalige Kühlturm der Union-Brauerei hat eine lange Geschichte und ist heute als Dortmunder U das Wahrzeichen von Dortmund. Foto: Pixabay

Und das bringt uns zum nächsten Punkt. Fußballhasser und Schalke-Fans hören an dieser Stelle besser auf zu lesen. 😊

Der vierte Klang: Fußball

Denn der Dreiklang ist eigentlich spätestens seit den 1960er Jahren ein Vierklang. Neben Kohle, Stahl und Bier ist die Stadt Dortmund heute natürlich vor allem für seinen Fußballverein Borussia Dortmund bekannt. Und hier schlagen wir eine Brücke zum zweiten und dritten Klang: Denn viele der frühen Mitglieder des Vereins waren Arbeiter oder andere Beschäftigte bei Hoesch und die Keimzelle des Vereins liegt am Borsigplatz, unweit der Westfalenhütte.

Dortmund und der BVB

Und der Name? Du denkst jetzt vielleicht, klare Sache, lateinisch für Preußen, das waren wohl einfach Patrioten? Könnte man meinen, aber die Legende berichtet anders: „Borussia“ war im Jahr 1909 eine beliebte Biermarke in Dortmund, die zufällig auch in der Kneipe ausgeschenkt wurde, in der das Gründungstreffen stattfand … Und ja, wer die Dortmunder Leidenschaft für Bier kennt, ahnt schon, wie naheliegend diese Erklärung ist. Der Legende zufolge soll jemand ein Werbeplakat des Biers gesehen haben und daraufhin den Namen vorgeschlagen haben.

Historisches Werbeschild der Dortmunder Borussia-Brauerei
Die Geschichte von Borussia Dortmund wird im Borusseum erzählt – auch der Hintergrund des Vereinsnamens.

Für alle, die es interessiert, folgen nun als Bonustipp noch ein Museum und ein Denkmal zur Geschichte von Borussia Dortmund.

Das Museum: Borusseum

Der Name ist hier Programm: Zum 99. Geburtstag des Vereins im Jahr 2008 wurde das Vereinsmuseum in der Nordostecke des Westfalenstadions eröffnet und 2022 wurde die Ausstellung noch einmal komplett neugestaltet. Lass dich nicht irritieren, denn am Stadion steht seit 2006 ein anderer Name dran. Das juckt aber die meisten Fans nicht. Für die meisten ist und bleibt das Westfalenstadion. Das Museum zeigt Exponate, Fotos und Videos aus über 100 Jahren meist ruhmreicher Vereinsgeschichte, aber auch Filme und natürlich kann man in der Schatzkammer die bisher gewonnenen Trophäen des BVB bewundern.

In einer Vitrine ist der Europapokal der Pokalsieger von 1966 ausgestellt.
Eine der Sternstunden des Vereins – der Gewinn des Europapokals 1966.

Neben der Vereinsgeschichte wird auch der Fankultur, für die Dortmund und der BVB so berühmt sind, ein großer Platz im Museum eingeräumt. Wenn kein Heimspiel stattfindet, ist es auch möglich, mit dem Museumseintritt zusammen eine umfangreiche Stadionbesichtigung zu buchen, bei der man auch an Orte gelangt, die man als Zuschauer im Stadion sonst (hoffentlich) eher nicht zu sehen bekommt, z. B. die Spielerkabine, den Spielertunnel, die Bänke und den Stadionknast.

Website Borusseum

Das Denkmal: Der Borsigplatz und die Dreifaltigkeitskirche

Den Besuch am Borsigplatz kannst du hervorragend mit dem Besuch im Hoesch-Museum verbinden, denn sie liegen nur ein kurzes Stück auseinander. Der Borsigplatz gilt als die Keimzelle des BVB. Die Gaststätte „Zum Wildschütz“, in der das Gründungstreffen stattfand, ist zwar heute keine Gaststätte mehr, sondern eine Imbissbude, aber eine Plakette an der Hauswand erinnert an das historische Ereignis, das sich hier am 19. Dezember 1909 abgespielt hat, als eine Handvoll junger Männer beschloss, einen Fußballverein zu gründen. Beinahe vereitelt wurde das Vorhaben vom gestrengen Kaplan Hubert Dewald aus der katholischen Dreifaltigkeitskirche, der dem „englischen Sport“ absolut nichts abgewinnen konnte und dem es ein Dorn im Auge war, dass einige junge Männer aus seiner Gemeinde diesem mit solcher Begeisterung nachgingen. Mit Vorliebe setzte er Gottesdienste um die Zeit an, wenn die Männer sich zum Fußball treffen wollten.

Heute hat sich die Dreifaltigkeitskirche, die unweit des Borsigplatzes liegt, längst mit dem Verein versöhnt. Mehr noch, es finden Gottesdienste mit BVB-Schal statt, Priester weihen BVB-Fahnen und überhaupt bewegt sich die Kirche in Bezug auf den BVB manchmal „hart an der Torauslinie zur Blasphemie“, wie es Peter Erik Hillenbach in seiner „Gebrauchsanweisung fürs Ruhrgebiet“ einst schön formulierte. Und auch wenn der BVB heute seine Spielstätte im Dortmunder Süden hat, so hat er seine Wurzeln nicht vergessen: Wann immer der BVB einen Titel gewinnt, startet der Feierkorso stets am Borsigplatz.

Du willst mehr über die Geschichte des Ruhrgebiets lesen? Dann schau mal ins Beitragsarchiv “Ruhrgebiet“.

Der Borsigplatz von oben
Stichwort: Dortmund Geschichte
Der Borsigplatz im Dortmunder Norden – Geburtsstätte des BVB.
Copyright: Dortmund-Agentur/Roland Gorecki

Von sylvia1985

Liebt Geschichte und das Reisen. Aber auch Literatur, Fußball, Gaming und Heavy Metal. Und fragt sich seit Jahren, warum es eigentlich keine Wikinger-Emojis gibt.

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